Für Berater

Qualitätsmerkmale guter Beratung

Wir bieten mittelständischen Unternehmen eine Orientierung an dem teilweise recht unübersichtlichen Beratungsmarkt und qualifizierten Beratern eine Plattform, um sich zu präsentieren.

Anwälte | Steuerberater

Durch Ihre BVMW-Mitgliedschaft und die staatlich festgelegten Zulassungsrichtlinien / Zugangsvoraussetzungen sind Sie bereits für die Aufnahme in das Beraternetzwerk Mittelstand qualifiziert. Ein gesondertes Qualitätssicherungsverfahren ist daher nicht erforderlich.

Unternehmensberater

Als BVMW-Mitglied haben Sie die Möglichkeit, sich auf dieser Website ein Profil anzulegen und von Unternehmen gefunden zu werden, die Beratung suchen.

Dazu müssen Sie folgende Bedingungen erfüllen: Entweder sind Sie „BVMW-zertifizierter Berater für mittelständische Unternehmen“ oder beim BAFA als Berater für das Programm „Förderung unternehmerischen Know Hows“ zugelassen.

Erfüllen Sie keine der beiden Voraussetzungen, ist eine Veröffentlichung eines Beraterprofils auf dieser Website nicht möglich. Wir empfehlen allen renommierten Unternehmensberatern mit einer hohen Beratungsqualität, sich vom BVMW zertifizieren zu lassen. So können Sie die Qualität Ihrer Beratung nachweisen und geben beratungssuchenden Unternehmen eine Orientierungshilfe.

Vorteile der BVMW-zertifizierten Berater

Lassen Sie sich zum „BVMW-geprüfter Berater für mittelständische Unternehmen“ zertifizieren und werden Sie dadurch Teil des „Beraternetzwerk Mittelstand“.

Ihre Vorteile:

  • Das Zertifikat ist innerhalb der Mitgliedschaft unbefristet gültig, es fallen keine weiteren Kosten für Rezertifizierungen an
  • Die Kosten für die Mitgliedschaft und die Zertifizierung liegen deutlich unter den Kosten bei vergleichbaren Mittelstandsberaternetzwerken, die zudem alle drei Jahre kostenpflichtige Rezertifizierungen durchführen
  • Erhalten Sie Zugang zu einem fachübergreifenden Expertenpool des Mittelstand BVMW
  • Nutzen Sie die Zertifizierung zur Beantragung der Zulassung als Berater beim BAFA und geben Sie Ihren Kunden die Möglichkeit, Ihre Beraterhonorare fördern zu lassen.
  • Veröffentlichen Sie Ihr persönliches Beraterprofil im Beraternetzwerk Mittelstand und werden Sie von mittelständischen Unternehmen gefunden
  • Werden Sie Mitglied im weltweit einzigen Beraternetzwerk, in dessen Verband es weitaus mehr potentielle Kunden als Berater gibt
  • Nach erfolgreicher Zertifizierung erhalten Sie ein Onlinesiegel und ein Zertifikat für Ihre Außendarstellung
  • Darüber hinaus ist das Zertifikat vom BAFA als Qualitätsnachweis zur Zulassung für die geförderte Beratung anerkannt.

Ihr Profil als BVMW-zertifizierter Berater hat folgende Vorteile:

  • optisch hervorgehoben (goldener Balken „BVMW-zertifiziert“)
  • wird in der Suche über dem von vergleichbaren nicht BVMW-zertifizierten Beratern angezeigt
  • Sie können mehr als drei Beratungsthemen angeben

Kriterien für die Beraterzertifizierung

Die BVMW-Beraterzertifizierung bescheinigt, dass ein Berater im Bereich der Unternehmensberatung von mittelständischen Unternehmen erfahren und geeignet ist.

Das Verfahren ist dabei zwei zentralen Anforderungen verpflichtet:

Durch die Anerkennung des Verfahrens als Qualitätsnachweis durch das BAFA sind die entsprechenden Kriterien zu prüfen und seitens des Beraters einzuhalten.

Im Verfahren wird geprüft, inwieweit die Art der Beratung praxistauglich und auf die besonderen Gegebenheiten von mittelständischen Unternehmen abgestimmt ist.

Kern der Zertifizierung ist das persönliche Interview bezüglich eines konkreten Beratungsfalls, bei dem die unten aufgeführten Kriterien eingehend geprüft werden.

Daraus folgt, dass eine BAFA-Zulassung nicht zwangsläufig eine BVMW-Zertifizierung nach sich zieht und auch Zertifizierungen die vorwiegend auf der Erfüllung formaler Kriterien basieren, nicht automatisch anerkannt werden können.

Aus den oben genannten Anforderungen leiten sich folgende Kriterien für die Zertifizierung ab:

  1. Der Berater ist als Unternehmensberater tätig. Ein Unternehmensberater führt im Bezug auf ein bestimmtes Anliegen oder Problem des Kunden eine Analyse durch und spricht dann klare, auf die Gegebenheiten des Unternehmens abgestimmte Handlungsempfehlungen aus. Diese Empfehlungen werden nach der Durchführung im Bezug auf das eingangs ermittelte erwünschte Ergebnis geprüft. Die Beratung folgt, vereinfacht gesagt, dem Muster Soll-Ist-Maßnahme-Messen.
  2.  Beratung ist abzugrenzen von Coaching, Training, Schulungen und ausführenden Tätigkeiten wie beispielsweise der Erstellung einer Website oder der Einrichtung von Software.
  3. Eine Kombination mit unter Ziffer 2. genannten (Tätigkeiten) und auch ausführenden Tätigkeiten ist möglich, insofern sich ein Anteil klar abgrenzen lässt, der eine reine Unternehmensberatung im oben beschriebenen Sinne ist und der nicht zwangsläufig zu einer weiterführenden Dienstleistung des Beratungsunternehmens führt.
  4. Beratungen, die immer in Bezug auf eine ausführende Folgeleistung des Beraters erfolgen, sind keine Beratungen im oben beschriebenen Sinne, sondern beratender Verkauf. Eine Möglichkeit, das abzugrenzen, ist zu ermitteln, ob eine anbieterneutrale Beratung stattfindet. Das heißt, ob die Ergebnisse der Beratung auch unabhängig genutzt werden können. Es kann beispielsweise im Rahmen einer Beratung erarbeitet werden, welche Anforderungen eine Software erfüllen muss. Führt das immer zum Kauf der vom Berater vertretenen Software, handelt es sich um beratenden Verkauf und ist nicht durch die vom BVMW angebotenen Verfahren zertifizierbar. Kann der Kunde mit dem Ergebnis selbst am Markt schauen, welche Anbieter den Kriterien entsprechen oder wird der Kunde beim Vergleich von Anbietern begleitet, mit denen der Berater keine Provisionsvereinbarung hat, ist eine Beratung im oben beschriebenen Sinne gegeben, die damit auch zertifizierbar ist.
  5. Der Berater hat Erfahrung in der Beratung von mittelständischen Unternehmen. Das heißt, er muss bereits Beratungen von mittelständischen Unternehmen selbstständig, vollständig und erfolgreich durchgeführt haben. In Ausnahmefällen ist eine Zertifizierung auch möglich, wenn die beratende Tätigkeit bisher im Rahmen einer Festanstellung ausgeführt wurde. Entscheidend dabei ist, inwieweit sich die Erfahrungen im Rahmen der Festanstellung auf die jetzt geplante Beratung übertragen lassen. Wer beispielsweise in einem Unternehmen Projekte beratend begleitet hat, kann ggf. zertifiziert werden.
  6. Die Eignung des Beraters wird vor allem daran gemessen, inwiefern seine Handlungsempfehlungen genau auf die Aufgabenstellung und die Gegebenheiten in dem jeweiligen Unternehmen angepasst sind. Weiterhin ist es essenziell, dass der Berater prüft, ob seine Handlungsempfehlungen zu den gewünschten, im Rahmen der Auftragsklärung erarbeiteten Ergebnissen geführt haben.
  7. Eine Zertifizierung erfolgt, wenn der Berater die oben genannten Kriterien erfüllt. Bei nicht signifikanten Abweichungen kann unter Auflage eine Zertifizierung erteilt werden, insofern der Berater glaubhaft macht, dass er die Mängel erkannt hat und in der Lage ist, diese zukünftig abzustellen.
  8. Eine Zertifizierung als Beratungsunternehmen ist möglich. Dafür müssen folgende Bedingungen erfüllt sein: Das Unternehmen muss mehrere Berater beschäftigen, die nach den gleichen Qualitätsprinzipien arbeiten. Die Zertifizierung erfolgt dann mit einem Berater der im Zertifizierungsverfahren das ganze Unternehmen vertritt. Nicht zertifiziert werden können daher Unternehmen bei denen das Team nur einen Berater enthält und ansonsten andere Beschäftigte. Bei Kompetenzteams mit unterschiedlichen Beratungsthemen muss glaubhaft gemacht werden, dass einheitliche Qualitätskriterien bestehen, die regelmäßig kontrolliert und eingehalten werden.
  9. Die Zertifizierung ist stets widerruflich, wenn es zu glaubhaften Beschwerden von Kunden des Beraters kommt oder der Ruf unseres Beraternetzwerks in anderer Weise durch den Berater schwerwiegend geschädigt wird. Einem Widerruf der Zertifizierung geht in jedem Fall eine eingehende Prüfung der Sachverhalte voraus.

Ablauf der Zertifizierung

Wesentliche Zielsetzung des Zertifizierungsprozesses ist es, die fachliche Qualifikation der Berater zu prüfen und sicherzustellen, dass diese ausreichend mit den Vorgängen und Gegebenheiten in mittelständischen Unternehmen vertraut sind.

Grundvoraussetzung ist natürlich, dass Sie Mitglied beim Mittelstand BVMW sind. Dann klären wir mit Ihnen in einem kurzen, telefonischen Vorgespräch, ob Sie für die Zertifizierung in Frage kommen und beantworten alle offenen Fragen.

Der entscheidende Teil des Zertifizierungsverfahrens ist das persönliche Gespräch in Berlin – für die Dauer der coronabedingten Kontaktbeschränkungen findet das Gespräch natürlich online, per Zoomcall statt. In diesem wollen wir Sie und Ihre Arbeit, anhand von konkreten Fallbeispielen aus Ihrer aktuellen bisherigen Beratungspraxis, etwas genauer kennenlernen und feststellen, wie Sie die Qualität Ihrer Beratungen sicherstellen. Vorab ist ein Fragebogen auszufüllen, der sich an den Leitlinien des BAFA orientiert. Dieser Fragebogen dient zur Selbstreflexion und als Vorbereitung für Sie und für uns. Über die letztendliche Zertifizierung entscheidet das Gesamtbild im persönlichen Gespräch.

Verläuft das Gespräch zufriedenstellend, erhalten Sie als Berater das Zertifikat „BVMW-geprüfter Berater für mittelständische Unternehmen“ und werden damit im BVMW-Beraternetzwerk aufgenommen, in dem Sie von Mitgliedsunternehmen, die Beratung suchen, gefunden werden können. Darüber hinaus kann das Zertifikat genutzt werden, um sich beim BAFA listen zu lassen und die entsprechenden Fördervorteile bezüglich Ihrer Beraterhonorare für Ihre Kunden zugänglich zu machen.

Preise für den Zertifizierungsprozess

Die Zertifizierung zum „BVMW-geprüfter Berater für mittelständische Unternehmen“ kostet eine Gebühr von 600,- Euro zzgl. USt. Falls im Zertifizierungsverfahren die maßgeblichen Bedingungen nicht erfüllt werden und daher eine Ausstellung des Zertifikats nicht erfolgt, wird lediglich die Hälfte der Gebühr fällig (300,- Euro zzgl. USt).

Der Berater verpflichtet sich, den Onlinefragebogen, der Bestandteil des Zertifizierungsverfahrens ist, spätestens 4 Wochen nach Zustellung vollständig auszufüllen und innerhalb von 2 Wochen einen Termin für das abschließende Zertifzierungsgespräch zu vereinbaren, das innerhalb von 3 Monaten nach Ausfüllung des Fragebogens zu absolvieren ist. Bei Nichteinhaltung einer oder mehrerer dieser Fristen kann die Zertifizierung als nicht bestanden gewertet werden und es wird wie oben beschrieben die Hälfte der Gebühr fällig.

Die Rechnung wird nach Abschluss des Zertifizierungsverfahrens gestellt und die Summe ist gemäß der in der Rechnung angegebenen Zahlungsfrist fällig.

Bitte beachten sie, dass das Zertifikat erst nach Zahlungseingang ausgestellt wird.

Das Zertifikat ist innerhalb der Mitgliedschaft unbefristet gültig. Es fallen keine weiteren Kosten für Rezertifizierungen an.

Werden Sie jetzt Teil des Beraternetzwerks Mittelstand und melden Sie sich zur Zertifizierung zum „BVMW-geprüfter Berater für mittelständische Unternehmen“ an.

FAQs

Im Folgenden beantworten wir häufig gestellte Fragen zum Beraternetzwerk Mittelstand.

Allgemein

Bekomme ich über das Beraternetzwerk Mittelstand Aufträge?

Im Prinzip ja, so ist es von uns gedacht und gewünscht. Nach erfolgter Zertifizierung können Sie Ihr Profil auf unserer Webseite hochladen und dort von Beratung suchenden Unternehmen gefunden werden. Inwieweit das Programm von den Unternehmen genutzt wird und ob diese Ihr Profil passend finden, können wir natürlich letztendlich nicht beeinflussen. Wir können also keine Aufträge garantieren, geben Ihnen aber die Möglichkeit, sich zu diesem Zweck bei uns zu präsentieren.

Was sind die Vorrausetzungen um in das Beraternetzwerk Mittelstand aufgenommen zu werden?

  • Sie müssen BVMW-Mitglied sein.

Gültig für Unternehmensberater:

  • Entweder Sie sind „BVMW-zertifizierter Berater für mittelständische Unternehmen“ oder Sie sind beim BAFA als Berater für das Programm „Förderung unternehmerischen Know Hows“ zugelassen.

Gültig für Anwälte / Patentanwälte / Steuerberater:

  • Sie sind bei der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) als Anwalt oder bei der Patentanwaltskammer als Patentanwalt oder in der Bundessteuerberaterkammer (BStBK) als Steuerberater registriert.

Profil

Wo kann ich mein Beraterprofil nach bestandener Zertifizierung veröffentlichen?

Ihr Beraterprofil können Sie nach bestandener Zertifizierung auf dieser Website veröffentlichen. Weitere Informationen dazu erhalten Sie nach bestandener Zertifizierung.

Wie lege ich ein Profil an?

  • Registrieren Sie sich zunächst hier https://www.beraternetzwerkmittelstand.de/registrierung/.
  • Geben Sie Ihre BVMW-Mitgliedsnummer ein und wählen Sie ein Passwort.
  • Danach werden Sie automatisch zu der Eingabemaske weitergeleitet, in dem Sie Ihr persönliches Profil (Neues Beraterprofil hinzufügen) anlegen können.

Gültig für Anwälte / Patentanwälte / Steuerberater:

  • Bitte weisen Sie hier Ihre Registrierung in der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) oder der Patentanwaltskammer oder Bundessteuerberaterkammer (BStBK) nach.

Gültig für BAFA-zugelassene Berater:

Funktionsleiste mit BAFA-Logo
Mandant#(Nr): (Name)
Status: Gelistet

Eine Vorlage des entsprechenden Fotos finden Sie hier:

Ab wann ist mein Profil sichtbar?

Nach Ihrer Profileingabe erfolgt unsererseits eine letzte Prüfung und Freigabe. Danach ist Ihr Profil im Beraternetzwerk für jeden Unternehmer sichtbar und zu finden.

Können mehrere Profile angelegt werden?

Nein, je Mitgliedsnummer kann nur ein Profil angelegt werden.

Zertifizierung

Kann ich mich auch als Beratungsunternehmen zertifizieren lassen?

Eine Zertifizierung als Beratungsunternehmen ist möglich. Dafür müssen folgende Bedingungen erfüllt sein: Das Unternehmen muss mehrere Berater beschäftigen, die nach den gleichen Qualitätsprinzipien arbeiten. Die Zertifizierung erfolgt dann mit einem Berater der im Zertifizierungsverfahren das ganze Unternehmen vertritt.

Nicht zertifiziert werden können daher Unternehmen bei denen das Team nur einen Berater enthält und ansonsten andere Beschäftigte. Bei Kompetenzteams mit unterschiedlichen Beratungsthemen muss glaubhaft gemacht werden, dass einheitliche Qualitätskriterien bestehen, die regelmäßig kontrolliert und eingehalten werden.

Welche Unterlagen sind im Rahmen des Zertifizierungsverfahrens einzureichen?

Keine! Wir verzichten ganz bewusst auf alles Schriftliche und fokussieren uns im persönlichen Dialog ganz auf konkrete Fallbeispiele aus ihrer Beratungspraxis. Das gibt uns die Möglichkeit, genauer nachzufragen, was noch etwas unklar ist und im Dialog nach Lösungswegen zu suchen. Weiterhin wird so ermöglicht, schnell und effizient mit Beratern umzugehen, deren Beratungsqualität offensichtlich ist und die diese den Zertifizierungskriterien entsprechend klar darstellen können.

Wann ist die Zertifizierung zu bezahlen und was passiert, wenn ich nicht bestehe?

Die Zertifizierung ist nach Abschluss des Zertifizierungsverfahrens zu bezahlen. Sie erhalten nach Zahlungseingang umgehend das Onlinesiegel und ca. 1-2 Wochen später das gedruckte Zertifikat. Sollten Sie nicht bestehen, reduzieren sich die Gebühren um die Hälfte, also auf 300,- Euro (zzgl. MwSt.).

Was ist nach der Zertifizierung von mir noch zu erbringen?

Nicht viel! Weitere Kosten fallen im Rahmen der Zertifizierung nicht an, außer den monatlichen Mitgliedsbeiträgen des Mittelstand BVMW natürlich, die alle Mitglieder zahlen. Einmal pro Kalenderjahr brauchen wir von Ihnen eine aktuelle Kundenreferenz, die Sie auf der Website BeraternetzwerkMittelstand.de einstellen müssen. Dies ist im Übrigen auch von Interesse, um Ihr Profil für potentielle Kunden interessanter zu gestalten. Unser Netzwerk ist Ihr Aushängeschild.

Werden Zertifikate von anderen Verbänden anerkannt?

Nein, wir prüfen die Qualität der Berater nach unserem ganz eigenen Verfahren. Allerdings müssen Sie bei anderen Verbänden häufig eine wiederkehrende kostenpflichtige Rezertifizierung durchlaufen. Die entfällt bei uns. Sie zahlen einmalig 600,- Euro (zzgl. MwSt.) und haben ab dann keine weiteren Kosten für die Zertifizierung.

Was passiert, wenn ich aus dem BVMW austrete mit meinem Zertifikat?

Wie bei anderen Beraterverbänden auch, verliert das Zertifikat bei Austritt aus dem Verband seine Gültigkeit.

Kann mir das Zertifikat im Nachhinein aberkannt werden?

In bestimmten Fällen schon. Sollten sich Unternehmen, die Sie beraten, bei uns über Sie beschweren, müssen wir dem natürlich nachgehen. Gleiches gilt bei mehrfach negativen Bewertungen. In schweren Fällen kann, das nach sorgfältiger Prüfung auch dazu führen, dass wir Ihnen das Zertifikat wieder aberkennen müssen. Wir gehen aber davon aus, dass Sie sorgfältig arbeiten und dass dieser Fall nicht eintritt.

Sie haben noch weitere Fragen zur Zertifizierung?

Gerne beantworten wir Fragen zur Zertifizierung auch telefonisch oder per Mail:

Nick Willer
Mobil: +49 173 8675829
E-Mail: nick.willer@bvmw.de

BAFA

Bin ich mit dem Zertifikat automatisch beim BAFA zugelassen?

Nein. Das Zertifikat dient im Rahmen der Zulassung als anerkannter Qualitätsnachweis, der sonst recht aufwändig sein kann. Es sind aber weitere Kriterien zu erfüllen, zum Beispiel, dass Sie mehr als 50 Prozent Ihres Einkommens durch Ihre Beratungstätigkeit erwirtschaften müssen.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Was sind die Zulassungsvoraussetzungen und wie meldet mann sich dafür an?

Alle diesbezüglichen Informationen sind in diesem PDF zusammengefasst.

Es wurde im Wesentlichen von Ingo Lothar Haase, einem ehemaligen Mitarbeiter des BAFA, erstellt.

Was sind die Vorteile der BAFA-Beratungsförderung?

Das BAFA bezuschusst Beratungen für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) zu allen Fragen der Unternehmensführung, je nach Region und Art der Beratung, mit bis zu 90 Prozent bei Beraterhonoraren bis 4.000 Euro – sofern der Berater eine BAFA-Zulassung vorweisen kann. Förderziel ist dabei die Steigerung der Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit von KMU, um Arbeitsplätze zu sichern. Die Zulassung beim BAFA stellt somit einen erheblichen Wettbewerbsvorteil für die Berater dar, zumal in vielen Fällen mehrfache Förderungen möglich sind.

Wovon hängt die Förderung der Beraterhonorare durch das BAFA ab und wer kann sie bekommen?

Sie müssen als Berater beim BAFA zugelassen sein. Das zu beratende Unternehmen muss die KMU-Kriterien erfüllen. Einige wenige Unternehmen wie zum Beispiel Unternehmen, die selbst beratend tätig sind, sind von der Förderung ausgeschlossen. Die Höhe der Förderung richtet sich nach der Region des Geschäftssitzes und liegt in der Regel zwischen 50 Prozent (alte Bundesländer und Berlin) und 80 Prozent (neue Bundesländer). Von der Coronakrise betroffene Unternehmen können aktuell eine Förderung von 100% bis zu 4000,- Euro Beraterhonorar erhalten. Dabei wird das Beraterhonorar im Gegensatz zu den anderen Programmen an das Beratungsunternehmens ausgezahlt.
Genauere verbindliche Informationen erhalten Sie hier.